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Wenn der Hund Durchfall hat, so ist das ein Symptom!
von admin | 5. Dezember 2009
Auch beim Hund ist Durchfall wie beim Menschen ein Symptom, nicht die Krankheit selbst. Das heißt, es ist ein Anzeichen dafür, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Das ist auch der Grund dafür, dass die Behandlung von Durchfall-Erkrankungen nur bedingt selbst durchgeführt werden sollte, sondern einen Tierarztbesuch erforderlich macht, falls er nicht in kürzester Zeit wieder verschwunden ist, das heißt innerhalb von 2-3 Tagen.
Auch extrem starker Durchfall sollte nicht selbst behandelt werden. Wenn der Durchfall zum Beispiel extrem anders riecht als normaler Hundekot und der Absatz sehr viel häufiger erfolgt, kann es nicht richtig sein, zu eigener Behandlung zu greifen. Ebenso selbstverständlich, wenn der Durchfall des Hundes Blut enthält, und sei es noch so wenig.
Natürlich weiß ich auch, dass ein erfahrener Hundehalter durchaus fähig ist, die Lage zu beurteilen, wenn beim Hund Durchfall auftritt. Und man kann dann durchaus zunächst einmal selbst etwas behandeln. Ich mache das seit Jahrzehnten so, wenn ich mir wirklich sicher bin, dass es sich nicht um einen lebensbedrohlichen Zustand handelt.
Auf jeden Fall muss darüber nachgedacht werden, ob es vielleicht an der Fütterung liegt. Ganz besonders schädlich ist in diesem Zusammenhang fettes Fleisch, aber auch rohes Fleisch, erst recht rohe Innereien, bei manchen Hunden auch rohe Milch. Nun, die Fütterung von rohem Fleisch und Schlachtabfällen ist ja ziemlich aus der Mode gekommen. Vor 30 Jahren war es mir noch selbstverständlich, mit meinem Hundefutter-Eimer beim Schlachthof zu sein, wenn dort Rinder geschlachtet wurden und Hundefutter zu holen. Meist noch frisch und warm direkt nach dem Ausweiden der Tiere. Damals konnte man sich noch während des gesamten Schlachtvorgangs im Arbeitsbereich des Schlachthofs aufhalten und sich die besten Stücke sichern (oder was man dafür hielt), wenn man den Leuten dort bekannt war.
Dass ist heute natürlich gänzlich anders und Hunde werden gewöhnlich mit Futter aus dem Fachhandel ernährt. Aber viele Hundebesitzer haben die Gewohnheit, auch selbst etwas für ihre Hunde zu kochen. Und dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass das Futter nicht zu fettreich wird.
Ist eine durch die Fütterung bedingter Durchfall eingetreten, so genügt es manchmal schon, den Hund ein oder zwei Tage hungern zu lassen und dann in vernünftig veränderter Form zu füttern. Falls man es nicht lassen kann (solche Hundebesitzer gibt es) ihm doch etwas zu geben, so sollte es nicht viele sein und man hatte Gelegenheit, in dieses bisschen Futter noch ein Medikament einzumischen. Erfahrungsgemäß bewährt hat sich das an anderer Stelle bereits erwähnte Enteropro. Aber man kann auch auf ein Mittel wie Enteritab® zurückgreifen. Dieses hat den Vorteil, dass es auch Elektrolyte, schleimbildende, Keim-bekämpfende und die damit Flora aufbauende sowie weitere Substanzen enthält, die dem Hund helfen den Durchfall besser zu überstehen und bald wieder los zu sein.
Übrigens hat der von mir empfohlene Versand sich über Jahre als besonders zuverlässig und schnell erwiesen. Wenn ich morgens etwas bestelle, ist es fast immer am nächsten Tag da. Es scheint übrigens nichts, wenn man als Hundehalter stets einen kleinen Vorrat an solchen Mitteln zuhause hat. Die meisten Menschen haben sowas auch für sich selbst und ich finde, ein Mittel gegen Durchfall gehört einfach in die häusliche Hunde-Apotheke hinein. Gewöhnlich braucht man es nämlich genau zum Wochenende, wenn die Praxis des Haustierarztes vermutlich zu ist.
Tiershop.de
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